Bike Adventure

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Bike Adventure

Am vergangenen Wochenende starteten Alexander Stadler und Michael Kampelmüller beim UCI S2 Bike Adventure in Szklarska Poreba (Polen). Der kleine Tourismusort nahe der tschechischen Grenze war der Ausgangspunkt für die vier Etappen in den Wäldern von Polen.

Am Samstag viel um 11 Uhr der Startschuss zur ersten Etappe. Der 73km lange und mit 2050hm gespickte Abschnitt begann zunächst in gemütlichem Tempo auf einem der wenigen asphaltieren Teile. Nach und nach wurde das Feld durch technische Abfahrten und den darauffolgenden Tempoverschärfungen geteilt. Alexander konnte sich gut in der ersten Gruppe positionieren und das Renngeschehen mitbestimmen. Am längsten Anstieg des Tages zerbröckelte die Spitzengruppe und es begann den Kampf um Rang 3, den Alex leider verlor und sich mit dem 4. Rang begnügen musste. Michael schaffte den Sprung in die erste Gruppe leider nicht und so war er meist alleine unterwegs. Bei einem Sturz in einer der ersten Abfahrten beschädigte er sich seine Garmin-Halterung somit war er meist „planlos“ und ohne Daten unterwegs. Nach einsamer Fahrt erreichte er den 11. Rang und musst im Ziel feststellen, dass seine Felge schwer beschädigt war. #glückimunglück

Auch am zweiten Tag war der Start für 11 Uhr angesetzt was angesichts der heißen Temperaturen suboptimal war. Die zweite Etappe war 58km lang und hatte 1500 äußerst technische Höhenmeter im Gepäck. Nach einer kurzen Einrollphase ging es wieder voll zur Sache und Alexander konnte sich glücklicherweise wieder in der Spitzengruppe platzieren. Michael gelang dieses Manöver leider wieder nicht musste wieder Großteils alleine fahren. Alexander kam mit der zweiten Gruppe ins Ziel und erkämpfte sich an diesem Tag den 7. Rang. Auch Michael kam mit der großen Hitze einigermaßen gut zurecht und erreichte den 10. Rang.

Die dritte Etappe wurde erst um 13 Uhr gestartet und den Beiden blieb genügen Zeit zum Ausschlafen. Auf dem 58km langen Abschnitt wurden die technischen Anforderungen noch höher und die scheinbar leicht zu fahrenden 1400hm wurden zum harten Kampf. Trotz des hohen technischen Anspruches blieb die Führungsgruppe, in der sich auch Alex befand, fast bis zum Schluss zusammen und zerteilte sich nach einigen Attacken erst an einem der letzten Anstiege. An diesem Tag musste sich Alex mit Platz 8 begnügen allerdings nur eine Minute hinter dem Sieger. Im Gesamtklassement verbesserte er sich auf den 4. Rang. Auch Michael fuhr an diesem Tag zu Beginn ganz vorne mit konnte aber einer Tempoverschärfung an einem langen Anstieg nicht standhalten und viel etwas zurück. Dennoch ließ er sich nicht unterkriegen und fuhr sein eigenes Tempo bis zum Schluss. Am Ende erreichte er den 12. Tagesrang.

Die letzte Etappe mit 48km und 1300hm schien laut den Daten kaum herausfordernd zu sein, doch bestand diese bis auf einige Verbindungstücke nur aus technisch anspruchsvollen Single Trails, eine wahre Traum Etappe für Mountainbiker. Das Highlight war ein rund 18km angelegter Flow-Trail, der jedoch physisch äußerst fordernd war. Alexander fuhr lange Zeit ganz vorne mit, jedoch war auf den letzten Kilometern die Luft draußen und es war ein Kampf bis ins Ziel. Trotzdem konnte er seinen 4. Platz in der Gesamtwertung verteidigen und konnte somit einige Weltcuppunkte einfahren. Auch Michael hatte mit den kurzen, aber sehr intensiven Antritten auf den Trails zu kämpfen konnte sich aber in der Gesamtwertung um einen Platz verbessern. Somit erreichte auch er, mit dem 10. Rang im Gesamtklassement die Top Ten.

 

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